Stücke

©Brigitte Knapp

 

 

  noch frei zur Uraufführung …

 

 

 

„Schaurige Schurken“ Kinderstück

-      7 Darsteller beliebigen Geschlechts

 

 

 

 

UA: am 05. August 2016 in Meran

 

Produktion: freiluft Kinder- und Jugendtheater

 

Regie: Gabriela Renner

 

 

Inhalt:

 

Spinne, Ratte, Ohrwurm und Wespe sind Nachbarn mit nur einer Gemeinsamkeit: sie erzeugen bei allen Ekel. Das Streiten vergessen sie nur, wenn sie zusammen ihre schaurige Musik machen.

Als eine hungrige Zecke zu ihnen stößt, beherrscht auch die vier Nachbarn zunächst die Angst. Um diese zu überwinden, beschließen sie, Zecke zu helfen, wobei Wespe in Gefahr gerät. Nun verbünden sie sich gegen den gemeinsamen Feind, den Menschen…

Eine tierisch witzige Geschichte über Außenseiter und Vorurteile, schlussendlich aber Mitgefühl und Aufrichtigkeit. Denn, nur Hass macht wirklich hässlich.

 

 

 

„Die Quittung“

-      2D

 

UA: am 06. Mai 2016 in Bozen

 

Produktion: Carambolage

 

Regie: Torsten Schilling

 

Inhalt:

Sie waren 17 als sie sich vor 17 Jahren aus den Augen verloren: Mitschülerinnen - Conny die Anführerin, Adele die Außenseiterin. Nun treffen sie sich ganz zufällig im Supermarkt. – Wer sind sie gewesen und wer sind sie jetzt? – Ist das Heute die Quittung vom Gestern? – Blickt man zurück oder nach vorn?

Wir lassen unsere Vergangenheit hinter uns, um endlich mit ihr fertig zu werden. Aber wir werden erst dann mit ihr fertig, wenn wir uns der Vergangenheit stellen.

„Die Quittung“ erzählt die Geschichte eines scheinbar harmlosen Scherzes und dessen Folgen – ein packender Thriller mit ungeahnten Wendungen!

 

 

 

 

„I volti di Piazza Erbe – Obstmarktgeschichten

-      2D 2H (oder beliebig)

 

DSC05377kl.jpg

 

 

 

UA: am 03. Oktober 2014 in Bozen

 

Produktion: Kleinkunsttheater Carambolage

 

Regie: Brigitte Knapp

 

 

Inhalt:

Brigitte Knapp wohnt seit über fünf Jahren am Bozner Obstmarkt. In Ihrem dreisprachigen Theaterstück (deutsch, italienisch, ladinisch) porträtiert sie diese Gasse als einen Ort voller Leben. Sie verleiht dem Platz eine bzw. mehrere Stimmen, frei inspiriert von den dortigen Bildern, Geräuschen und Gerüchen. Seine unterschiedlichen Gesichter kommen zum Vorschein – ein Kaleidoskop an kurios-amüsanten Geschichten und Begegnungen.

 

Erzählt wird die Geschichte des indischen Obststandbesitzers, so wie jene der chinesischen Kellnerin und des illegalen afrikanischen Flüchtlings. Ein Steuerberater trifft auf einen Obdachlosen. Die junge hier wohnende Frau trifft den alten Mann, der seine Brieftaube sucht. Eine Bozner Dame begegnet einem Grödner Holzschnitzer. Und dann sind da noch Anna und Mattia, ein gemischtsprachiges Paar.

Es geht um Sprache, um Verständigung, ums Zusammenleben. Es geht um die lustvolle Auseinandersetzung mit dem, was uns vor der eigenen Haustür begegnet, um die Neugier aufeinander und einen humorvollen Blick auf sich selbst.

 

Presse:

„Brigitte Knapp ist es gelungen, aus scheinbar klischeehaften Anekdoten Menschen und ihre verschiedenen Geschichten herauszukristallisieren, diese in den Mittelpunkt zu stellen und zu einem Portrait zu formen. Die Autorin startet bei Belanglosigkeiten, ist aber imstande die persönlichen Lose und Eigenheiten der Obstplatz-Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. (…) Deutsch, Italienisch und Ladinisch – der Gebrauch der verschiedenen Sprachen wirkt nicht aufdringlich oder pseudo. Die Sätze und Worte fließen ineinander über, spontan und locker –wie im “echten” Leben eben… (…) Auch bei der Autorin der Carambolage-Produktion merkt mensch, dass sie seit mehreren Jahren (5) am Bozner Obstmarkt wohnen muss. So geht’s tatsächlich zu. Der Platz im Zentrum von Bozen war und ist Schmelzpunkt verschiedenster Leute, Menschen, Gesinnungen, Bilder, Gerüche und Geräusche. Il mercato di frutta bzw. der Kräuterplatz kann sich über dieses behutsame Portrait von Brigitte Knapp und das ehrliche Spiel der SchauspielerInnen freuen – in der Tat eine Liebeserklärung. Und die Menschen, die über ihn hinweg trampeln, ihn besetzen, bestaunen oder einfach nur lieben (und vielleicht im Publikum sitzen), sehen vielleicht auch einmal die anderen Seiten und beginnen zu verstehen…” franzmagazine 17.10.2014

DSC05137kl.jpg

 

 

„PIA“

-      6D 5H

 

 

UA: am 23.November 2013 in Bruneck

 

Produktion&Auftrag: Kleines Theater Bruneck

 

Regie: Konrad Hochgruber

 

 

Inhalt:

Ein ehemaliger politischer Gefangener, der nun als Gefängnisdirektor über seine früheren Peiniger verfügt, eine Jüdin, die dem KZ-Arzt Mengele vergibt und ein Anwalt, der seit dem Völkermord in Rwanda arbeitet…  Eine Mutter, die sich mit ihren besten Freundinnen zerstritten hat, ein Pfarrer, der seine Predigten im Café schreibt und ein verliebter Kellner…

Jutta, die junge Journalistin, recherchiert für einen neuen Artikel zum Thema Schuld und Vergebung. Was aber haben all diese Geschichten mit ihr zu tun?

Dieser Frage kann sie bald nicht mehr ausweichen. Denn in allem steckt der Gedanke an Pia.

 

Es war einmal (zur Osterzeit), da klangen mir die Begriffe „Sünde, Buße, Schuld, Vergebung“ in den Ohren. Einerseits gehörten sie einfach zu meinem Leben, andererseits störte mich etwas an ihnen… Irgendwann, dachte ich, könnte ich mich einmal näher mit ihnen auseinandersetzen.

Dann las ich einen Artikel im „Spiegel“ über ein Gefängnis in Lybien in dem sich die Machtverhältnisse umgekehrt hatten: ehemalige Gefangene (und Gefolterte) waren nun Wärter. Schließlich bekam ich vom Kleinen Theater Bruneck den erfreulichen Auftrag, ein Stück zum 30. Jubiläum zu schreiben. So kam es zu diesem Stück.

Ich mag Geschichten, die unter die Haut gehen und doch Humor in sich tragen… nun freue ich mich auf die Uraufführung durch das Kleine Theater Bruneck, mit dem ich vor über 15 Jahren das Theaterspielen begonnen habe.

 

 

Presse:

DoloNachUA.JPG

 

 

 

 

“Über den Dächern”

– 1D 1H

 

8030569379_936cb57145_b.jpg

 

UA: am 28. September 2012 im Westbahntheater Innsbruck!

 

Produktion: Westbahntheater Innsbruck

 

Regie: Brigitte Walk

 

Er: So frisch diese Luft.

Sie: Man bekommt Kopfweh davon.

 

 

Inhalt:

Er, ein Jurist in einer Bank, Herr Lehmann, mitten im Burnout, begibt sich während einer Party des Generaldirektors auf das Dach der Bank um sich runter zu stürzen. Er leidet an einem Mangel an Aufmerksamkeit, niemand, schon gar nicht der Generaldirektor, nimmt ihn richtig wahr, obwohl er immer mehr als sein Bestes gibt. Um dies zu ändern hat er Anzeigen gegen die Bank angezettelt, die er dann als Jurist abschlagen wollte. Leider hat er den Prozess verloren. Das Problem sind nicht negative Konsequenzen, sondern im Gegenteil, nichts passiert, alles ist wieder wie immer. 
Sie, eine bekannte junge Pop/Rocksängerin, Stefanie, kleine Borderlinepersönlichkeit, hat genau das gegenteilige Problem. Sie hat es satt, ständig im Mittelpunkt zu stehen und immer entweder geliebt oder gehasst zu werden. Sie sehnt sich nach einem normalen Leben, nach Unaufmerksamkeit, nach guten Songs, ohne „Klimbim”. Nach ihrem Auftritt auf der Party des Generaldirektors begibt sie sich ebenfalls auf das Dach, um frische Luft zu schnappen.
Die Begegnung der beiden bringt ein Gespräch über die Zeit, den Sinn des Lebens und auch die Unfähigkeit, sich artikulieren zu können hervor. Zwei vollkommen gegensätzliche Sehnsüchte prallen aufeinander und trotzdem versteht man sich, kommt sich näher, teilt einige Stunden Gemeinsamkeit und geht dann wieder auseinander, um sich womöglich nie wieder zu begegnen.

 

 

 

 

Presse:

„Über den Dächern ist ein Stück, das aus dem Bedürfnis heraus geschrieben wurde, neue Formen zu erproben und künstlerisch in andere Ästhetiken einzutauchen - Bewegung, Tanz, Live-Musik und Text verweben sich zu einer spannenden Einheit. Brigitte Knapp schrieb aus der Energie dieser Wünsche ein packendes, stringentes Stück über Grenzerfahrungen, Ausgesetzt-Sein und den Wunsch nach Veränderung.“

tip 

_MG_3312.jpg

 

 

 

 

 

„Masken und Spiegel“

– Monolog 1D

(für Erwachsene und Jugendliche ab 14)

 

 

102_1632.JPG

 

 

UA: am 30. Oktober 2011 im Theater in der Altstadt Meran (Südtirol).

 

Eigenproduktion in Zusammenarbeit mit dem Kleinkunsttheater „Carambolage“, Bozen.

 

Regie: Helga Walcher

 

„Masken und Spiegel“ erzählt die Geschichte einer autistischen Frau.

 

 

 

Inhalt:

„Haben Sie sich schon einmal gefragt, wer oder was Sie sind? Haben Sie schon einmal in einen Spiegel geschaut und ihr Gegenüber nicht erkannt? Hatten Sie schon einmal das Bedürfnis, in einen Spiegel hinein zu gehen und ihrem Spiegelbild zu folgen?“

„Meine Kindheit war schön, sie war schimmerblau.“

 

Hanna lebt versunken in ihrer Welt, als deren Königin sie sich empfindet. Bücher, Punktelfen und Wassertropfen sind ihre Freunde. Alles wäre gut, wenn da nicht diese Maskenwesen wären!

Einmal hält Hanna einen See in ihrer Hand. Darauf tanzt ein Lichtkind, versinkt plötzlich und da…! Das bedrohliche Maskenwesen an ihrer Seite hat für einen Moment die Maske abgenommen und zwei Gesichter finden sich im Spiegel – Hanna erkennt ihre Mutter.

Der Weg durch ein endlos scheinendes Labyrinth beginnt. Hanna lebt gefangen hinter Wänden aus Glas – draußen in der Welt agiert ihr Spiegelbild, Annah.

Drei Prüfungen muss die Heldin nun bestehen, um sich mit ihrem Spiegelbild wieder zu vereinen: Dem Orakel begegnen (sie lernt, anderen Menschen in die Augen zu schauen), ihren Drachen besiegen (sie lernt, ihre intensiven Gefühle zu beherrschen) und, wie einst Parzival, die richtige Frage im richtigen Moment stellen (sie erlernt Empathie und Kommunikationsregeln).

 

Autismus, ein schwerwiegendes, bedrückendes Thema? Nein, ein Märchen! Und doch auch wieder nicht! Staunen Sie über eine Welt der Fülle und Intensität, poetische Sprachgewalt und einen herrlich selbstironischen Humor!

 

 

 

 

Presse: 

„(…) Brigitte Knapps Text pendelt zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen der inneren und äußeren Welt, zwischen Hanna und Annah, zwischen „Masken und Spiegel“ eben. Mit Fantasie und Gespür gelingt es ihr, die wundersam bildhafte Sprache der Autisten nachzuahmen. (…)

Sie hat die Wesensmerkmale ihrer Kunstfigur Hanna gründlich recherchiert und setzt sie auf der Bühne schlüssig um. Thematische Brüche und gedankliche Schwenks vollzieht sie mit staunenswerter Logik und Natürlichkeit.“ Dolomiten 3.11.2011

 

BrigitteKnapp_MaskenUndSpiegel

 

 

 

 

 

„Die Puppe“

– 2D

Koautorin: Antonia Tinkhauser

 

die puppe 2.jpg

 

UA: am 20. Jänner 2012 im Keller der Sekt- und Weinkellerei Braunbach (BZ).

 

Produktion: Gruppe StaubSpur

 

Regie: Elisabeth Zieglauer

 

Theater zum Gruseln, Theater, das unter die Haut geht!

 

 

 

Inhalt:

Zwei Frauen, ein Geheimnis. Sie begegnen sich als vollkommen Fremde: Elisabeth behauptet, mit einem sogenannten „Gewinnbrief“ gelockt worden zu sein und den Absendern ordentlich die Meinung sagen zu wollen. Julia hat einen anonymen Brief erhalten, worin sie um ein Treffen gebeten wird und erwartet sich dahinter ihre kleine Schwester, die vor vielen Jahren plötzlich spurlos verschwunden ist.

Während sie auf das Eintreffen ihrer Verabredungen warten, erzählen sie sich Geschichten. Gruselgeschichten. Bald erkennen sie, dass es eine Verbindung zwischen ihnen gibt: die Puppe. Wer hat den beiden diese Briefe geschrieben? Wer war heimlich im Haus von Elisabeths Eltern? Ist Elisabeth Julias jüngere Schwester? Kommt Julia noch heil aus dieser verfahrenen Situation?

Nichts ist mehr, wie es war:  „Auf dieser Geschichte lasten sozusagen ein Fluch. Sie erwischt jeden genau da, wo’s weh tut.“ Aber Achtung, es gibt keinen Pausenknopf!

 

 

 

Presse:

„Scheibchenweise wird aus der Erzählung Schicht für Schicht abgetragen, um zum Kern der Verletzungen zu kommen. Dieses Ergründen und langsame Vorarbeiten in die Tiefen menschlichen Handelns ist Teil unserer Kultur geworden und die Autorinnen kämpfen sich diesen Abend tapfer bis zu den untersten Schichten des Vergangenen und Verdrängten durch. Es ist ein höchst artifizielles Stück. Die Beiden können schreiben und spielen, sie haben Tiefgang und müssten ermutigt werden, ihr Projekt StaubSpur in dieser Vielschichtigkeit fortzuführen.“

Tageszeitung „Dolomiten“

Knapp_Holzknecht_Tinkhauser-Die Puppe.jpg

 

 

 

 

 

„Reise nach Jerusalem“

– 3D 1H

Jugendtheater (ab ca. 15)

 

Flyer_vorne.jpg

 

UA: am 10.06.2010 im Rahmen des 5. Tiroler Dramatikerfestivals in Hall in Tirol.

 

Koproduktion: Dramatikerfestival + Theaterpädagogisches Zentrum Hall

 

Regie: Florian Hackspiel (und Wolfgang Jäger)

 

 

Wir alle streben auf dieser Partywelt nach Jerusalem –

aber was ist das?

 

 

 

Inhalt:

Die Teilnahme an einem Experiment wirft Fragen auf. Die Suche nach Antworten stört das Experiment. Zum Schluss ist alles anders, aber was bleibt? Wie frei sind wir wirklich und wo ist unser Platz in dieser Welt?

Vier junge Menschen, Lina, Tina, Sina und Ben sollen Reise nach Jerusalem spielen, wobei ihre persönlichen Lebenspotenziale und die gesellschaftliche Überlebensfähigkeit getestet werden. Sobald sie merken, dass es – entgegen den Regeln des Spiels – für jeden immer einen Stuhl und damit einen Platz gibt, beschließen sie, aus dem Spiel auszusteigen, was nicht ohne Folgen bleibt.

Ein temporeiches Stück (Jugend-)Theater für alle, die schon einmal nicht wussten, „wo sie hingehören“…

 

 

 

 

Presse:

„Brigitte Knapp fordert in ihrem Bühnenstück Reise nach Jerusalem freche Antworten auf abgegriffene Fragen. Ist das Leben wirklich nur ein Spiel? Rasant und komisch. Und gut.“

Tiroler Tageszeitung

 

ReiseNJ_2.JPG

 

 

 

 

 

“Apollo‘09 oder

Die Interessensgemeinschaft

der neuen Freiheit”

– 2D 2H + 6 oder mehr Darsteller beliebig

Satire.

 

 

Apollo 09_3.jpg

 

UA: am 10.10.2009 in Innsbruck.

 

Auftrag und Produktion: Westbahntheater Innsbruck

 

Regie: Konrad Hochgruber

 

Petra: Sind wir… ist der Mensch überhaupt fähig zur Freiheit?

Tim: Vielleicht kann er sie gar nicht ertragen…

 

 

 

Inhalt:

Ein Ehepaar, gefangen in dem unerfüllten Wunsch nach eigenen Kindern, ihre junge Haushälterin, gefangen in der Geschichte ihrer Herkunft und der in seiner Verantwortung gefangene Bürgermeister der Stadt, begegnen der mysteriösen „Interessensgemeinschaft der neuen Freiheit“…

Cleo, zermürbt vom unerfüllten Kinderwunsch, geht ihnen als erste auf den Leim und droht sich an sie zu verlieren. Zum Glück findet Kasimir (der Bürgermeister und Cleos Vater) heraus, dass diese eigenartige „Gemeinschaft“ den Menschen ihre Freiheit aussaugt: „Es sind Mutanten. Menschliche Mutanten, eine Spezies Mensch, die sich in eine neue Richtung entwickelt hat, um überleben zu können… Sie stehlen den Menschen ihre Freiheit, indem sie sie mit Empfehlungen überhäufen, die ihnen Zeit wegnehmen, sie mit Verheißungen oder Geld überhäufen, die ihnen die Ruhe wegnehmen, sie mit Selbstzweifel infizieren, die ihnen die Unbeschwertheit nehmen sie praktisch mit allen möglichen Mitteln in den Wahn, die Besessenheit, in die Unfreiheit treiben. Sie ködern uns Menschen, indem sie uns Freiheit versprechen, die sie uns aber nur aussaugen wollen… weil sie sich nämlich davon ernähren!“

Da hilft nur noch eine Reise auf den Mond…!

 

Kann man Freiheit lernen? Was haben die Keplerschen Gesetze, Louise Braille und die Rattenfängersage von Hameln mit Andreas Hofer gemeinsam? Und was steckt hinter der Mission Apollo´09?

Ein Freiheitskampf der in einem Wohnzimmer beginnt, sich über die ganze Welt verbreitet und dabei auch gängige „freiheitsversprechende“ Allheilmittelchen ordentlich aufs Korn nimmt…

Nicht nur im Jubiläumsjahr 2009!!

 

 

 

 

 

„Das Hofer-Casting“

- 2D 6H 1Hand und Hitlers Stimme

Satire. Nach einer Idee von Fabian Kametz.

 

 

HoferCasting.JPG

 

 

 

UA: am 15.5.2009 in Wörgl.

 

Produktion: Gaststubenbühne Wörgl

 

Regie: Konrad Hochgruber

 

 

 

Inhalt:

Im Jahr 1944 will Adolf Hitler zur Stärkung der Alpenfestung einen Propagandafilm über Andreas Hofer drehen lassen. In einem Casting soll der Hauptdarsteller ermittelt werden. Dieses findet genau in der Nacht des D-Day statt.

Während man immer noch damit beschäftigt ist, die Streitfrage der Regie zu klären (Soll nun Leni Riefenstahl oder Luis Trenker den Film drehen?), entpuppt sich einer der Bewerber als Regimegegner. Er soll erschossen werden. Überraschend solidarisieren sich die Bewerber untereinander. Nachdem alle gleich aussehen, ist der „Aufständige“ nicht zu erkennen. Aber, wie meistens in der Geschichte, gibt es neben Helden auch immer Verräter...

 

Das Stück traut sich, einige Irrsinnigkeiten des Hitlerregimes zu thematisieren,  über diese ein Lachen zu provozieren, das einem dann viell. im Hals stecken bleibt. Ich glaube, dass die fast heilige Schreckensehrfurcht vor Hitler und seinen Untaten genauso gefährlich ist, wie dessen Verharmlosung.

Der Text spielt mit verschiedenen Dialekten und funktioniert bestimmt auch außerhalb Tirols, wo man Andreas Hofer nicht kennt und trotzdem ahnt, was ein „Volksheld“ sein soll!

 

 

 

Presse:

„Das Stück, das Brigitte Knapp nach einer Idee von Fabian Kametz geschrieben hat, glänzt über eineinhalb Stunden mit einem Feuerwerk an Gags und spannenden Wendungen und wird keine Sekunde langweilig. Die skurrile Idee, den Tiroler Freiheitskampf in das Vorzimmer des Führers zu verlagern, gewinnt im Laufe des Stücks immer mehr Kontur und gipfelt zuletzt in einem überraschenden Höhepunkt. Das Stück ist äußerst schlüssig und kompakt und wird von einer großartigen Leistung der Schauspieler getragen.“

Stadtredakteur Wörgl auf www.vivomonde.de

[2009-013_327_010_J080]_RB.jpg

 

 

 

 

 

„Who the Fuck is Alice? oder

Der Schweinehund und die Liebe.”

– 4D 1Musiker (Klavier)

Eingefügte Gedichte und Liedtexte von Eva Kuen und Susan La Dez.

Musik von Marco Facchin

 

who_the_fuck_is_alice_programm.jpg

 

UA: am 8.3.2007 in Bozen.

 

Produktion: Südtiroler Städtetheater (Carambolage, Dekadenz, TIDA, Stadttheater Bruneck)

 

Regie: Fabian Kametz

 

Ein poetischer (Frauen-)Theaterabend, der die Zuschauer dazu verführt, in eine bunte, klangvolle Phantasie- und Gedankenwelt einzutauchen und sich davon verzaubern zu lassen.

 

 

 

Inhalt:

Das Lied “Living next door to Alice“ kennt man. Aber, who the fuck is Alice, wenn jede(r) Alice ist und in jeder Alice eine Alice steckt?

Alice ist Schaufensterdekorateurin. Sie führt Dialoge mit ihren Schaufensterpuppen und mit Horst, ihrem inneren Schweinehund: „Ich kann einen Prügel nach ihm werfen, aber Horst wird immer wieder zu mir zurückkehren.“ Und sie ist verliebt.

Nachdem sie bereits eine Fehlgeburt überwinden musste und die Scheidung von ihrem Ex-Mann durchstehen, hofft sie nun auf diese neue Liebe, aber, liebt Er sie auch?

 

Auszug aus dem Programmheft der UA:

„Who the fuck is Alice? Ein Stück Liebe, Verzeihung ein Stück über die Liebe: genauso wie die Liebe ist: wundervoll oder tödlich, romantisch oder grausam!

Junge Frauen schreiben gemeinsam: Lieder, Gedichte, Texte! Das Ergebnis pendelt zwischen abgeklärt und naiv, frech und sensibel, wütend, lachend, selbstkritisch, witzig, unverzagt und mutig – auf alle Fälle unerhört unterhaltsam für Frau und Mann!

Eine Frau „Alice“ auf der Suche nach ihrer Identität – unerwartet stehen ihr drei Alter Egos zur Seite – gemeinsam begeben sich die Charaktere auf eine schonungslose, emotionale Reise durch die Welt der Liebe: Erwartungen, Enttäuschungen, Fremdbestimmung, Fragen des Selbstwertes, Utopien und die Realität zwischenmenschlicher Beziehungen werden aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und zu einem bunten kaleidoskopartigen Rundumschlag verbunden!

Was bleibt mir als Regisseur anderes übrig als zu staunen, zu lachen, mich lustvoll dem anderen hinzugeben, mich zu hinterfragen – vielleicht die ein oder andere Erkenntnis mitzunehmen – und mich für das Vertrauen zu bedanken, dass Marco Facchin und ich mithelfen durften, diesen Abend zu gestalten........!“

Fabian Kametz, Regisseur und auch Mannchmal

 

 

 

 

Presse:

„Schräg, poetisch und unvorstellbar lebendig, so ist Who the fuck is Alice? Ein mutiges Stück, das auch in den leisen Tönen Feinfühliges glaubhaft wiedergibt, um dann wieder spielend leicht ins Komödiantische zu wechseln.“

Zett, die Sonntagsausgabe der Dolomiten

 

Who the fuck is Alice 3.jpg

 

 

 

 

 

„Lauter als das Auge reicht“

– 2D 1H 1DJ

Jugendstück ab ca. 15.

Rap-Texte und Musik von Arno Dejaco.

Enge Zusammenarbeit mit der Regisseurin der UA, Elisabeth Zieglauer.

 

 

LauterBild.jpg

                                                   

UA: am 8.6.2006 im Treibhaus in Innsbruck.

 

Koproduktion: 3.Tiroler Dramatikerfestival und Stadttheater Bruneck

 

Regie: Elisabeth Zieglauer

 

„Dieser Abend ist ein Fest für jeden der sein Haus verlässt“!

 

 

 

Inhalt:

Zwei junge Menschen, die nicht mehr und nicht weniger versuchen, als ihre Ideale zu leben.

Ein Sommernachmittag. Das Leben ist leicht und unbeschwert. Die Unterhaltung fließt... und wird zu einem Strudel, der alles mit sich reißt.

Wie plötzlich kann eine menschliche Welt aus den Fugen geraten? Wie sehr hängen wir in Normen, fremden Erwartungen und persönlichen Verletzungen fest, sodass uns ein klarer Blick verstellt bleibt? Was ist ehrlich?  Was ist wirklich? Wer bin ich überhaupt?

In diesem Stück geht es um Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit sich selbst und anderen gegenüber. Es geht auch, um eine Liebesbeziehung.

Anna und Manni sind zehn Prozent des berühmten Eisberges. Gemeinsam mit den restlichen neunzig Prozent veranstalten sie ein Fest, ein „Galamanifest der Unfreiheit“.

Beeinflusst dabei die Musik des DJ das Geschehen oder ist es genau umgekehrt? Und wer ist diese Frau, die alles besser zu wissen scheint?

 

 

 

 

Presse:

„Selten ist die Geschichte vom Ende einer Beziehung so intensiv und ehrlich erzählt worden, wie es Brigitte Knapp in ihrem Stück Lauter als das Auge reicht gelingt.“

Tageszeitung Dolomiten

LauterAl_KritikDol.jpg

 

 

 

 

 

Frei zur Uraufführung:

©Brigitte Knapp

 

 

„Babyblues oder Wo kann ich das zurückgeben?“

Der einzig wahre Geburtsvorbereitungskurs, ein Musical

-      3D 1H

 

 

Inhalt:

 

Drei Mamis und ein Papi treffen sich mit ihren Kleinkindern zum gemeinsamen Frühstück bei einer von ihnen zuhause. Eine musikalische Achterbahn durch die Höhen und Tiefen, die Schwierigkeiten und Schizophrenien, die Grotesken und Abgründe des Elternseins mit Kindern im Vorschulalter. „Damit wir gemeinsam über uns und mit unseren Babys lachen können!“

 

 

 

Kerzenschein

Nur mit dir allein

So mit dir zu zweien

Fing es an

 

Kerzenschein

Nah beinander sein

Wollten sein zu dreien

Gingen ran

 

Kerzenschein

Es kam unten rein

Kuschelte sich ein

Und dann …

 

Aller Anfang ist ein Wunder

Dass es überhaupt gelingt!

Und am End tust du dich wundern

wie es dich bezwingt!

 

Schluss mit: Kerzenschein

Und romantisch sein

Nie mehr für dich allein

Bist du dann

 

Ja: Babys schrein!

Kleine Kinder schrein!

Jugendliche schrein!

Da staunt man!

 

Anders sein –

Kann alles anders sein?

So komplett anders sein?

Ja, es kann!

 

Aller Anfang ist ein Wunder

Dass es überhaupt gelingt!

Und am End tust du dich wundern

wie es dich bezwingt!

 


 

 


 

 

„Schatten“

-      2D 2H

 

 

Inhalt:

Thema: Depression und Selbst-/Fremdwahrnehmung

SIE leidet an Depression und verliebt sich in ihren Therapeuten. ER ist ihr Bruder und kümmert sich. SIE2 ist seine Frau und liebt ihn, aber ER kümmert sich nur noch um SIE und um seine Abteilung... bis zum Burnout. Er2 ist der Therapeut und verliebt sich in SIE2.

2015 ausgewählt für die Autorentage der Vereinigten Bühnen Bozen.

v  „(SIE) Wir Erschöpften. Wir Erschöpften bewegen uns nicht. Wir schleppen uns voran und kommen nicht weiter. Der Schatten liegt uns auf der Brust, verfinstert alles. Die Augen, den Blick, den Weg. Wir sehen ihn nicht. Wir sehen nichts, was wir ergreifen könnten. Ich soll arbeiten, mich beschäftigen, etwas tun, ich soll mir die Zähne putzen und es gelingt mir nicht. Ich schaffe es nicht, meinen Arm zu heben, mich zu erheben, mich zu bewegen.

(Sie2+ER2) Die Erschöpften. Die Erschöpften liegen uns auf der Brust. Sie verfinstern uns alles.

(ER) Arbeiten. Arbeiten. Arbeiten. ARBEITEN.

            (SIE+SIE2) Du sagst mir wie ich bin. So bin ich. Du sagst mir wer ich bin. Der bin ich. Du sagst mir was ich bin. Das bin ich. Sag mir warum ich bin, dann bin ich. Und wo du sagst, da bin ich und sehe mich … so wie ich bin. „

 

 

 

 

 

„Der Held im Labyrinth“

– 3D 1H oder 2D 2H,

Kinderstück (ca.6-12) mit Musik

 

Eine große magische Geschichte für große kleine Menschen….

Mit Musik, die noch zu komponieren ist.

 

Inhalt:

Die blasse Leseratte Sonja mit der verrückten Patchwork-Familie, die von ihren Mitschülern nur gehänselt wird, will von Zuhause abhauen und tut es.

Auf ihrem Weg durch den Wald findet sie eine „Schatzkarte“, die sich als Lageplan für das Gefängnis eines großen Helden entpuppt. Sie beschließt, ihn zu befreien, damit er ihr beisteht.

Nach einigen verdrehten Begegnungen, in einem sehr verdrehten Wald (mit orientierungslosen Ameisen, einem Gespensterpaar, das sie auf Grund ihrer Blässe für ihre Tochter hält und mit einem Magnolienbaum, dessen Blüten total zerstritten sind), die sie dank ihrer „Belesenheit“ bestens meistert, legt sie tatsächlich das Tor zu einem Labyrinth frei.

Darin findet sie aber, anstatt eines großen Helden, sich selbst. Sie erkennt sich selbst als „Heldin“ und geht gestärkt nach Hause…

 

„Das Leben ist ein beständiges Gehen im Labyrinth: ankommen und aufbrechen, zur Mitte finden und sie wieder verlassen. Sich wenden müssen und doch weiterkommen.“

 

 

Labyrinth_Wald.jpg

 

Sonja:

„… ich fühle mich wie das tapfere Schneiderlein, wie der Junge, der auszog das Fürchten zu lernen, wie Ronja Räubertochter, wie Momo, wie Bastian in der unendlichen Geschichte, wie Frodo Beutlin… ach, und wie die alle zusammen! Held, ich komme!“

 

 

 

 

 

 

„Lisa Superstar“

– 4D 2H oder mehr

Musical für Kinder von ca.7–14

 

Der Plot orientiert sich an einem Thema, das seit längerem sehr „in“ ist und an einer Zielgruppe, die sonst in der Theaterliteratur oft zu kurz kommt: junge Menschen von 7 – 14.

 

Es wurde noch keine Musik zum Text komponiert. Vielleicht bleibt dies aber auch einem produzierenden Theater überlassen. 

 

Inhalt:

Lisa gewinnt irgendwo am Land einen Kiddy-Contest. Der 1.Preis ist die Aufnahme einer Single. Dazu muss sie in die große Stadt. Die Größe der Stadt und der Dinge und die oberflächliche Schnelligkeit, mit der im Aufnahmestudio über sie verfügt wird, machen ihr Angst.

Schließlich passiert es, dass sie sich in der Stadt verirrt. Eine U-Bahn-Putzfrau hilft ihr weiter. Sie nimmt Lisa mit in einen Jazzclub, wo diese einen sehr guten Pianisten kennenlernt, und dann mit nach Hause zu ihrer authentischen Familie.

Zurück im Aufnahmestudio wird  Lisa klar, dass diese Single nicht das Richtige für sie ist. Sie geht zurück in den Jazzclub und bittet den Pianisten, ihr Lehrer zu werden. Dieser stimmt zu. Am Ende wird sie ihre Angst vor der Stadt überwinden und wird ihr Talent von der Pieke auf schulen.

 

Das Stück behandelt diese gesamte „Superstar-Castingshow-Thematik“ kritisch, nicht ohne auf den darin vorherrschenden falschen Schönheits-(und Diät)wahn aufmerksam zu machen. Trotzdem macht es Mut, die eigenen Lebensträume zu verfolgen!

 

 

 

 

„Zuggeflüster“

– 1D 1H oder mehr

Reiseszenen im Zug und am Bahnhof (Serie von Minidramen)

 

Das Unterwegssein an sich, das sich Fortbewegen, Ankommen und Aufbrechen, Zusammenfinden und Trennen als Bild für das Leben im Allgemeinen sind Thema dieses Stückes. Kleine alltäglich beginnende und dann teilweise in eine Überraschung wendende Szenen erzählen von Abenteuerlust, von Unvermögen, von Sehnsucht, von Freiheit, von Verspätungen...

 

Das Minidrama mit dem Titel „Am Fahrkartenschalter“ gewann 2011 den 1. Jurypreis beim Minidramenwettbewerb „Theater pur in Miniatur“ der Südtiroler Theaterzeitung und Südtiroler Theaterverband in Bozen.

 

 

Reisegedicht

 

in Reisfeldern verlaufen

tröpfeln Gedanken von Abenteuern

ins Herz

reissende Flüsse und schmale Rinnsaale

von menschlichen Begegnungen

im Reisefieber erkannt

wo die Seele ein Heimkommen hat

und den Aufbruch mitgewonnen

mit dem Pass

auf Reisen

 

 

 

Interessiert an einem dieser Texte? Suchen Sie ein Stück für Ihr Theater, Ihre Bühne? Ich schicke Ihnen gern ein Ansichtsexemplar.

Kontaktieren Sie mich!

Gerne schreibe ich auf Ihren Auftrag und Ihre Bedürfnisse/Interessen hin auch etwas Neues…!

 

knapp.brigitte@gmail.com